Wie Du ein besserer Fotograf wirst

Du hast mit der Fotografie begonnen und fragst Dich, wie Du Deine Skills möglichst schnell verbessern kannst? Dann bist Du in diesem Beitrag richtig. Wir geben Dir sechs Tipps, die Du sofort umsetzen kannst.

1. YouTube bietet Unmengen an kostenlosem High-End-Content Sicherlich gibt es viele Anbieter für bezahlte Webinare und Lernvideos bei Udemy und co. und viele davon sind auch ihr Geld wert. Aber beginne erst einmal mit YouTube. Es gibt hier auf. Kanälen wie Peter McKinnon, Daniel Schiffer oder CameraCave unzählige Videos, die Techniken der Fotografie oder des Filmmakings detailliert erläutern. Und wenn Du später richtig tief in ein Thema einsteigen möchtest, dann kannst Du immer noch Content auf z.B. Udemy konsumieren.


2. Die Postproduktion ist genauso wichtig wie das Foto Aus irgendeinem Grund gilt es häufig als verrucht, seine Fotos in der Postproduktion mit viel Aufwand zu bearbeiten. Nach dem Motto: "Ein guter Fotograf muss gute Fotos direkt aus der Kamera hinbekommen." So ein Blödsinn! Allein schon aus dem Grund, dass man in der Regel im RAW-Format aufnimmt und häufig eine Blende unterbelichtet, um möglichst viele Informationen im Foto zu speichern. Out of Camera ist so ein Foto unbrauchbar und MUSS daher bearbeitet werden. Ist auch überhaupt keine Schande. Im Gegenteil: Ein guter Shot entsteht häufig erst in der Postproduktion durch die Optimierung von Licht und Farbe. Für Deine Bearbeitung solltest Du also nicht an Software sparen. Fange bitte nicht an, Deine Bilder mit GIMP zu bearbeiten (denn das habe ich am Anfang gemacht), sondern hole Dir gleich ein Lightroom-Abo. Du wirst es früher oder später sowieso benötigen, wenn Du bei der Fotografie am Ball bleiben willst. Die aktuelle Version gibt es bei ADOBE nur im Abo-Modell. Zusammen mit Photoshop kostet das aktuell unter 12€ pro Monat. Das ist es Wert! Zudem gibt es vorgefertigte Presets, die Dir sofort einen professionellen Look bei Deiner Bearbeitung ermöglichen. Schau Dir auch gern mal unsere Lightroom-Presets an.


3. Du brauchst (noch) keine 5.000-Euro-Ausrüstung! Fotografie ist so oder so ein teures Hobby. Hochwertige Objektive kosten häufig um die 2.000€. Von Leica-Linsen wollen wir mal garnicht erst anfangen. Die liegen auch gerne mal bei 5.000€. Sicherlich sind viele von diesen Sachen ihr Geld wert, aber wenn Du gerade mit der Fotografie beginnst, dann brauchst Du das (noch) nicht! Besorge Dir einen Kamera-Body und eine Festbrennweite. Diese bieten meistens schon im Einsteigersegment extrem gute Abbildungsqualitäten. Ich habe zum Beispiel Jahrelang mit dem Canon 50mm f/1.8 fotografiert. Kostet weniger als 150€ und eignet sich mega gut für Portraits und Stillleben. Der Vorteil an Festbrennweiten ist auch, dass Du dich damit gezwungenermaßen viel bewegen musst, um Deine Shots zu bekommen.

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4. Wenn Du investieren möchtest, dann in gute Linsen und nicht in die teuerste Kamera Ein großer Trugschluss ist, dass Du sofort viel coolere Fotos machst, wenn Du Dir den teuersten Kamera-Body zulegst: Die wirklich guten Shots entstehen durch extrem hochwertige Objektive. Verstehe uns nicht falsch.. Auch eine gute Kamera ist selbstverständlich nicht abträglich, aber häufig nicht notwendig. Denn es gibt Kameras wie die SONY Alpha 6000, die für sehr kleines Geld schon mega viel leistet. Viele Profis benutzen diesen Body heute noch als Zweitkamera. Investiere Dein Geld lieber in gute Objektive. Denn diese kannst Du ewig verwenden. Deine Kameras kommen und gehen aber Deine Linsen bleiben! Welche Linsen Du wirklich benötigst, liest Du in unserem Artikel Diese vier Kamera-Objektive brauchst Du unbedingt.


5. Hole Dir Inspiration bei Deinen Idolen Wenn Dir am Anfang die Ideen fehlen, oder Du noch nicht das Auge für ausgefallene Shots hast, dann schaue Dir einfach mal an, wie es erfolgreiche Fotografen machen. Am einfachsten ist das wahrscheinlich auf Instagram. Schaue Dich hier einfach mal um indem Du nach Hashtags oder Fotografen aus der jeweiligen Fotografie-Nische suchst. Du wirst hier dann schnell eine Reihe an Fotografen aufbauen, von denen Du regelmäßig guten Input bekommst. Tipp: Wenn Dir ein Foto oder eine bestimmte Technik gefällt, dann mache einen Screenshot oder speichere den Beitrag und stelle das Foto mit einem Model einfach mal eins-zu-eins nach. Du wirst die Technik verinnerlichen und kannst den Look dann demnächst adaptieren.


6. Bleib dran! Unabhängig davon, ob Du ein besonderes Talent für die Fotografie hast oder nicht, wirst Du durch für Übung garantiert erfolgreich werden! Du wirst eine Leidenschaft entwickeln und stetig neues Lernen. Wichtig ist, dass Du einfach immer dran bleibst!


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